» Komm’ zurück « Lager-Besprechung Nº1

Das klingt alles sehr vernünftig und durchdacht, man muss diese Idee nur noch gut verkaufen. Mit richtigem Marketing, mit Begriffen, die man einmal hört und schon bleiben sie hängen und man kennt sich fortan aus, was gemeint ist – mein Vorschlag:

Es soll also sogenannte Auffanglager in ‘Wartezonen’ geben – die sind dann genau wo, im Niemandsland? Ja, sehr gut überlegt, bravo! Da leben dann tausende Menschen, die vor Krieg und Gewalt flüchteten, unter menschenwürdigen Bedingungen in Zelten, zB im Winter, bei minus 15°-20°C in der Nacht. Da sie mitunter verschiedenster Herkunft, Ethnie und Religion sind, verstehen sie sich prächtigst, Spannungen untereinander kommen so gar nicht erst auf.

KZ.

Klingt super, oder? Das kennt noch jede/r aus dem Geschichte-Unterricht oder vom Partei-Training. Geh bitte: Die sollen doch alle erst einmal beweisen, dass sie hackeln können, bevor wir sie reinlassen – mein Vorschlag: Ausbau der Grenz-Befestigungsanlagen. Wenn sie schon einmal da sind – ist doch ökonomisch: Sie verbauen sich selbst die Grenze – wie witzig ist das denn? Arbeitslager? Hallo, hallo. ‘Kein zurück!’-Lager 🙂 … jawohl, weder dorthin, wo einmal Heimat war noch lassen wir sie rein. Damit wär das Problem gelöst. Es gibt kein zurück, nirgendwohin. Vom KZ.

Ich glaube:
Wir müssen bald auf die Straße gehen!